Soja eine widerspenstige Giftpflanze

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Soja: eine widerspenstige Giftpflanze

Vor einem Jahrzehnt galt die Sojabohne unter Ernährungsmedizinern noch als großer Hoffnungsträger. Inzwischen ist die Euphorie in Ernüchterung
umgeschlagen. Denn so sehr sie sich auch mühten: Bislang konnte keiner der vermuteten Gesundheitsvorteile hinreichend belegt werden – ganz egal, ob es um Knochen, Herz, Brustkrebs oder Wechseljahrsbeschwerden ging. Selbst der einzige gesicherte „Nutzen“, eine Senkung des LDL-Spiegels, will nichts heißen. Nach dem Stand der Dinge schützt das fernöstliche Nahrungsmittel genauso wenig vor Herzkreislauf-Erkrankungen wie Weizen, Reis, Mais oder Knödel. Das gilt erst recht für die hochgelobten Isoflavonpräparate, hier ist noch nicht mal ein Effekt auf die Blutlipide zu beobachten. Auch die Krebsprävention durch Soja darf als gescheitert gelten: Während die übliche (geringe) Aufnahme von Isoflavonen keinen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko hat, steigt das Risiko mit der Zufuhr, wie die Erfahrungen mit definierten Phytoöstrogenen belegen. Dieses Ergebnis kam für viele überraschend, steht es doch im Widerspruch zu all den schönen Theorien, den trickreichen Tierversuchen und den statistischen Wunderwerken aus der Epidemiologie. Das Gegenteil ist der Fall. Bei Tierversuchen mit Affen, die mit Soja gefüttert wurden, konnte man danach vermehrt aggressives Verhalten feststellen.  Es hat inzwischen dazu geführt, dass diverse Gesundheitsbehörden Obergrenzen für die Zufuhr von Sojaisoflavonen eingeführt haben.

Beim Wort Soja bekommen inzwischen auch manche Experten jene Hitzewallungen, die sie den Frauen in den Wechseljahren zu nehmen versprachen.

Nun fabulieren sie darüber, ob die Phytoöstrogene nicht doch positiv wirken, wenn sie vermehrt vor der Menopause, möglichst in jungen Jahren, verzehrt werden. Schon in der Kindheit, ach was, bereits im Mutterleib würde das spätere Krebsrisiko angelegt, weshalb gerade in dieser Phase eine reichliche Zufuhr von hormonellen Wirkstoffen zu großer Hoffnung berechtige. Das könnte zumindest wieder etwas Geld für sinnlose Forschungsprojekte locker machen.
Doch die Wirkung der Isoflavone hängt nicht nur vom Alter des Konsumenten bzw. seinem Hormonspiegel ab, sondern auch von seiner Darmflora. Diese kann die glykosidischen Bindungen der Isoflavone spalten und sie zudem in andere bioaktive Stoffe wie Equol umwandeln (vgl. EU.L.E.n-Spiegel 1998/H.1). Daher entscheidet die menschliche Darmflora ebenso wie eine korrekte Verarbeitung der Sojabohne (siehe „Ökologie
im Gärbottich“ auf Seite 5) über Aufnahme und Wirksamkeit der Sojaisoflavone. Erschwerend kommt hinzu, dass die Rezeptoren im Darm polymorph sind. Und weil sich sowohl die Darmflora als auch die Rezeptoren von Mensch zu Mensch unterscheiden, sind allgemeingültige Zufuhrempfehlungen unsinnig. Künftig dürfen also vermutlich die Nutrigenomics richten, was den Ernährungsmedizinern versagt geblieben war. Finden auch die Nutrigenomiker keine wünschenswerten Effekte, können sie zumindest die Unterschiede in der Darmflora zwischen Versuchstier
und Mensch für „das Versagen von Soja, in klinischen Studien erheblichen Nutzen für die Gesundheit zu entfalten“ verantwortlich machen.
“18 SOJA TOXIZITÄT SOJA EU.L.E.N-SPIEGEL – www.das-eule.de 14. JAHRGANG – NR.4 – 28.7.2008 3”

 

Soja schützt sich selber, mit einer Reihe von Maßnahmen gegen Fressfeinde. So wird durch Genistein Insektenabwehr ezeugt. Auch andere Fraßfeinde wie Vögel werden am fressen gehindert. Ursprünglich ist Soja zur Tierfütterung genutzt wurden. Viel diese Tiere verendeten bzw. ihr Wachstum verschlechterte  und sie vermehrten sich darüber hinaus auch schlechter. Was als Tierfutter versagte wurde aber für den Menschen salonfähig aufgearbeitet. Dem Menschen kann alles verkauft werden, wenn es nur genügend verpackt wird. Soja wird gesund geredet, weil man damit den Veganern entgegen kommen kann. Als Tierfutter ungeeignet wurde es doch als chemische Grundstoffe für die Industrie genutzt. So wurden daraus in der Autoindustrie Karossen gebaut in der Toilette als Kloschüssel usw.
„Insgesamt sind die vorliegenden Daten widersprüchlich bzw. unzulänglich und können daher die meisten der suggerierten Gesundheitsvorteile
durch Verzehr von Sojaprotein und Isoflavonennicht stützen.“

Pro & Kontra

http://www.eufic.org/article/de/artid/neue-untersuchungen-soja/

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/wie-gesund-ist-soja-wirklich-aid-1.4564759

 

 

Sojarohstoffe sind zudem Basis für eine Reihe spezieller Zutaten und Zusatzstoffe.

  • So werden Lecithin und andere Emulgatoren oft aus Sojabohnen gewonnen. Solche Stoffe sind immer dann notwendig, wenn in einem Lebensmittel wässrige Lösungen und Fette miteinander verbunden werden müssen. Deswegen ist Lecithin – oft aus Sojabohnen – etwa in Eiskrem, Schokolade, Backwaren und Desserts enthalten.

  • Vitamin E wird häufig aus Sojabohnen isoliert und in vitaminangereicherten Produkten sowie als Antioxidationsmittel in vielen fetthaltigen Lebensmitteln eingesetzt.

  • Bestimmte Sojaeiweiße finden in Fertigprodukten wie Soßen und Suppen oder Fleischersatznahrung Verwendung.

  • Sojamehl oder Sojagrieß werden wegen ihrer besonderen technischen Eigenschaften einigen Backwaren zugesetzt.

Traditionelle Sojaprodukte wie Tofu, Miso und Sojamilch werden aus ganzen Sojabohnen hergestellt und in der Regel nicht aus Massensoja, sondern aus Ware mit speziellen Qualitätsmerkmalen gewonnen. Diese Sojabohnen werden getrennt angebaut und gehandelt. Größere Anteile aus gentechnisch veränderten Sojabohnen sind daher nicht zu erwarten. “Zufällige, technisch nicht vermeidbare” Beimischungen von gv-Soja sind jedoch nicht auszuschließen. http://www.transgen.de/lebensmittel/einkauf/1070.doku.html


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