Das gute schlechte Ei

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Das gute schlechte Ei

Was wird nicht alles über das Ei geredet. Zuviel Ei ist ungesund! Weil zuviel Cholesterin darin enthalten ist. Obwohl in einem Ei 60 gr nur 0,4 gr Cholesterin enthalten ist. Unser Körper stellt aber jeden Tag ca. 500 mg selbst davon her. Denn Cholesterin (Blutfett) hat eine wichtige Funktion im Körper. So wird dieser zur Herstellung der Sexualharmonen gebraucht. Ohne  Cholesterin kein Vitamin D und keine Gallenflüssigkeit ( und ohne Gallenflüssigkeit keine Fettverdauung). Wenn man dann noch bedenkt, dass unser Gehirn zu 50 % aus Cholesterin besteht und außerdem wichtige Nährstoffe transportiert, dann erscheint das Gerede von zuviel Cholesterin abwegig und sinnlos. Wichtig ist das Verhältnis  LDL und HDL.

Das LDL transportiert das Blutfett in die Organe und sollte entsprechend tief sein. Das HDL baut es wieder ab und sollte sehr hoch sein.

Wer hätte das gedacht? In Eiern tickt eine richtige kleine Vitamin- und Mineralstoffbombe! Ein mittelgroßes Ei deckt bereits:

  • 20 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin A
  • 10 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D (für den Skelettaufbau)
  • 10 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin E ( ein natürliches Antioxidationsmittel, das die Auswirkungen des Alterungsprozesses beschränkt)
  • 10 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin K (für die Blutgerinnung benötigt)
  • viele B-Vitamine

Bei den Mineralstoffen sieht es ebenfalls rosig aus: Das Ei versorgt uns mit 17 Prozent unseres täglichen Phosphorbedarfs und mit 15 Prozent unseres Eisenbedarfs (unverzichtbar für eine gute Sauerstoffversorgung des Gewebes).
Brennwerte für 1 mittelgroßes Ei (60 g):

  • 90 Kcal (75 Kcal im Eigelb und 15 Kcal im Eiweiß)
  • 7 g Proteine (im Eiweiß)

 

Was bedeutet dies alles nun für Ihre Gesundheit? Was ist an den Inhaltsstoffen so  gesund? Diese Fragen verdienen konkrete Antworten.

Nehmen wir zum Beispiel das Tryptophan, das im Ei in großen Mengen vorhanden ist: Tryptophan hilft dem Körper bei der Bildung von Serotonin. Und dieses Gewebshormon, das übrigens unter Anderem auch in Kakao und somit in  Schokolade enthalten ist, wirkt stimmungsaufhellend. Im Eigelb ist besonders viel Lecithin enthalten: Lecithin neutralisiert Cholesterin.

Lutein und Zeaxanthin, zwei Arten von Carotinoiden, sind für die Gesundheit  der Augen wichtig: Sie helfen gegen Makuladegeneration und Grauen Star .

Die vielen essentiellen Aminosäuren, die in Eiern enthalten sind, sind genau das:  lebenswichtig! Der menschliche Körper kann diese Stoffe nicht selbst herstellen

und ist darauf  angewiesen, sie über die Nahrung aufzunehmen. Nur mit einem  ausgeglichenen Verhältnis eingenommener Aminosäuren kann der Körper diese  auch optimal verwerten. Eier haben eine sehr hohe, sogenannte Biologische Wertigkeit und verfügen so über ein ausgewogenes Aminosäurenverhältnis.

Ausserdem sind Hühnereier exzellente Cholin-Lieferanten. Dieser einwertige  Alkohol wird vom Körper unter anderem dazu verwendet, den Neurotransmitter Acetylcholin herzustellen. Dies hilft gegen Alzheimer und andere Formen  der Demenz. Auch zur Behandlung von Parkinson, Huntington und ähnlichen  Nervenerkrankungen wird dieser Stoff  eingesetzt. Weiterhin kann Cholin die Gedächtnisleistung steigern, besonders bei älteren Menschen. Einer Studie der  Iowa State University zufolge sind 90% der amerikanischen Bevölkerung nicht ausreichend mit Cholin versorgt.

Die vielen Proteine sind ein einziger Energie Lieferant. Zwei wichtige Aminosäuren (Aminosäuren werden zum Proteinaufbau genutzt, aber auch in Fette und Zucker abgebaut der sogenannten Desaminierung ) Glutamin und Arginin sollen hier näher erklärt werden.

Glutamin : ist ein wichtiger Nährstoff. Er hat zwei wesentliche Wirkungsbereiche. Es ist Brennstoff für das Gehirn und Baustein verschiedener Neurotransmitter. Glutamin kann die Lernfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer  von Kindern erhöhen. Es kann helfen den Alkoholkonsum zu verringern Bei allen Arten von entzündlichen Darmstörungen kann es wichtige gesund erhaltene Maßnahmen ergreifen.

Arginin : hilft bei Wundheilungsprozessen und den Erneuerungen von Gewebe. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Stickoxid. Diese äußerst wichtige regulative Substanz, die sich in den Blutgefäßen und im Gehirn findet, hat eine Kontrollfunktion bei der Produktion von weißen Blutklörperchen. Es wird eingesetzt zur Stärkung des Herzmuskels. Nach Berichten aus Japan und Griechenland geben die Kardiologen dort ca 20-30 g Arginin per Infusion direkt in die Herzgefäße von Angina-Pectoris Patienten.

Das Ei als Protein Lieferant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhang Aminosäuren
Valin
hat – ebenso wie die beiden anderen verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin und Isoleucin – eine wichtige Funktion beim Proteinaufbau: Indem Valin die Insulinausschüttung anregt, sorgt es nicht nur für eine Regulation des Blutzuckers, sondern zusätzlich für eine schnelle Aufnahme aller Aminosäuren in die Muskulatur und die Leber. Im Zentralnervensystem wirkt Valin außerdem als wichtige Vorstufe der Botenstoffe, die Informationen und Reize von einer Nervenzelle auf die andere übertragen. So ist Valin beispielsweise Ausgangsstoff für die Synthese von Glutamat, dem wichtigsten erregenden Botenstoff in Gehirn und Rückenmark.
Leucin
auch L-Leucin, ist eine essentielle proteinogene Aminosäure. Sie fungiert als Proteinbaustein und kann im Körper nicht selbst gebildet werden. Die Aminosäure muss daher regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden.

Zusammen mit Isoleucin und Valin bildet Leucin die sogenannten BCAA (branched chain amino acids). Diese verzweigtkettigen Aminosäuren liegen zu einem Großteil im Muskelgewebe vor.

Glutaminsäure

Die Aminosäure kommt in fast allen Proteinen vor und ist demnach auch in allen Eiweiß-haltigen Lebensmitteln vorhanden. Besonders hohen Anteil an Glutaminsäure haben Fisch, Parmesan, Tomaten und Soja. Die Salze und Ester der Glutaminsäure bezeichnet man als Glutamate. Meist liegt die freie Aminosäure in unserem Körper in dieser Form vor, weshalb Mediziner oft von der „Aminosäure Glutamat“ sprechen.
Glutaminsäure kann das giftige Abbauprodukt Ammoniak binden und bildet dabei die sehr ähnliche Aminosäure Glutamin. Aber auch an der Synthese der beiden Aminosäuren Arginin und Prolin ist die Glutaminsäure beteiligt.
Isoleucin
Bei starker körperlicher Anstrengung kann Isoleucin als Energielieferant dienen, sobald die freien Glukosereserven des Organismus aufgebraucht sind. Dabei wird es über mehrere Zwischenstufen zur Glukoneogenese (Glukoseneubildung) herangezogen. Aber auch bei geringer körperlicher Belastung ist eine ausreichende Isoleucin-Zufuhr nötig, da die BCAAs für den Erhalt und die regelmäßige Regeneration der Muskelgewebe laufend benötigt werden.

Lysin
Lysin  ist eine essentielle Aminosäure. Das bedeutet, dass sie vom menschlichen Körper nicht selber hergestellt werden kann und deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Die basische Aminosäure ist wichtiger Baustein unterschiedlichster Proteine. Enzyme, Transportproteine im Blutplasma, Antikörper und Hormone zählen ebenso dazu wie Strukturproteine von Knochen, Haut und Sehnen oder die für die Muskulatur charakteristischen Eiweiße Aktin und Myosin.
Lysin kommt besonders häufig in tierischen Lebensmitteln vor, aber auch Sojabohnen und Linsen enthalten die Aminosäure in großen Mengen. Eine Lysin-Mangelernährung führt verstärkt zu Infektionen, kann aber auch Haarausfall und Wachstumsstörungen zur Folge haben.

Weiterhin ist Isoleucin an der Hormonregulation des Organismus beteiligt. So stimuliert die Aminosäure etwa die Ausschüttung von Insulin, was die Aufnahme von Glukose und Aminosäuren aus dem Blutkreislauf in die Muskelzellen anregt. Dies wiederum ist nicht nur für die Regulation des Blutzuckerspiegels, sondern auch für eine rasche Energiegewinnung nötig. Auch das Wachstumshormon Somatotropin wird durch Isoleucin aktiviert
Prolin
Prolin ist aber nicht nur wichtiger Baustein des Bindegewebes, sondern schützt gleichzeitig vor dem Abbau des Kollagens, indem es die verdauenden Enzyme (Kollagenasen) blockiert. Da aber gerade bei chronischen und anhaltenden Erkrankungen diese Bindegewebsabbauenden Enzyme vermehrt arbeiten, ist eine ausreichende Prolin-Zufuhr hier besonders wichtig.
Tyrosin
Darüber hinaus ist Tyrosin Ausgangsstoff unterschiedlichster Hormone. So werden in den Nebennieren über mehrere Zwischenschritte aus der Aminosäure die Hormone Adrenalin und Noradrenalin gebildet.
Das bei Stress ausgeschüttete Adrenalin sorgt für eine erhöhte Herzfrequenz und eine Steigerung des Blutdrucks. Gleichzeitig können die Lungen mehr Atemluft aufnehmen und der Körper stellt sich auf die plötzliche Bereitstellung all seiner Energiereserven ein, während gerade nicht benötigte Prozesse, wie etwa die Verdauung, vorerst gestoppt werden.
Methionin
Die schwefelhaltige Aminosäure wird für jeden Proteinaufbau dringend benötigt, da die beteiligten Enzyme immer die mRNA-Sequenz AUG (also die Basenfolge Adenin, Uracil und Guanin) als Start für die Biosynthese (Translation) nutzen. Dieses Startcodon ist aber gleichzeitig das Triplett, das dem Methionin eines Proteins entspricht.
Darüber hinaus hat Methionin viele weitere wichtige Funktionen in unserem Organismus: So wirkt es fettlösend und verhindert eine zu starke Fetteinlagerung in die Leber. Methionin fördert außerdem die Entgiftung, indem es die Schwermetall-Ausscheidung steigert. Um das Spurenelement Selen im Körper verwerten zu können, ist ebenfalls freies Methionin nötig. entstehenden Proteine wird aber häufig anschließend wieder entfernt oder verändert.
Die Aminosäure verschiebt den pH-Wert des Urins in den sauren Bereich. Dies machen sich Mediziner für unterschiedliche Therapien zunutze: So hemmt ein saurer pH das Bakterienwachstum, was bei Blasenentzündungen sehr hilfreich sein kann. Viele Antibiotika wirken außerdem am besten bei pH-Werten zwischen vier und sechs. Auch kann saurer Harn vor der Neubildung von Nierensteinen schützen.

Cystein
Die schwefelhaltige Aminosäure Cystein kommt besonders gehäuft in den Faserproteinen (Keratin) menschlicher Haare und Nägel vor, hat aber eine ebenso große Bedeutung bei der Bildung von Knorpel, Knochen und Haut. Während Säuglinge Cystein zumindest teilweise über die Nahrung aufnehmen müssen, kann die menschliche Leber es später aus den Aminosäuren Methionin und Serin selber herstellen.
Serin
Die Aminosäure Serin  gilt als nicht essentiell, da unser Körper sie selber aus Threonin, Glycin oder Glukose herstellen kann.
Serin ist wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme, aber auch anderer Proteine. Eine Überdosierung der Aminosäure, die durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten kann, führt in schlimmen Fällen zu Bluthochdruck oder Psychosen.
Die Aminosäure ist nicht nur Bestandteil der Proteine, sondern gehört als Phosphatidyl-Serin auch zum Grundgerüst vieler Membranen. Dabei liegt es in den Zellmembranen des Gehirns in besonders hoher Konzentration vor und steht hier in Kontakt zu vielen intrazellulären Proteinen.
Auf diese Weise spielt Phosphatidyl-Serin eine entscheidende Rolle bei der Reizübertragung der Neuronen. Ein Mangel führt zu Konzentrationsstörungen und Unaufmerksamkeit.
L-Carnitin
gilt in der Sport und Kraftsportwelt als eine „Aminosäure“. Die Substanz ist jedoch eine Kombination aus 2 Aminosäuren, dem Lysinund dem Methionin.
Damit handelt es sich um ein Peptid, die kleinste Form eines Proteins. L-Carnitin hat einen vitaminähnlichen Charakter, der ihm eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung im Stoffwechsel des Organismus zukommen lässt.
Das Peptid transportiert nämlich Fettsäuren innerhalb der Körperzellen und ist zugleich ein Rezeptormolekül. Genau genommen ist L-Carnitin verantwortlich für den Transport von langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, die Energiezentralen der Zellen.
Dieser Transport ist ohne die Substanz nicht möglich, so dass ein Mangel nur durch eine gesteigerte Verbrennung von Kohlenhydraten kompensiert werden kann. Es kommt aber auf jeden Fall zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Organismus, da durch die fehlende oder mangelhafte Fettverbrennung weniger Energie bereitgestellt werden kann, die nicht vollständig durch die Kohlenhydratverbrennung ausgeglichen wird.
Arginin
Die Aminosäure Arginin  ist gut wasserlöslich und reagiert aufgrund ihrer stickstoffhaltigen Seitenkette stark alkalisch. Da Arginin Bestandteil der meisten Proteine ist, wird sie von allen Lebewesen in recht großen Mengen benötigt.
Zwar kann der menschliche Körper Arginin selber herstellen, doch ist dies vor allem bei Kleinkindern und während der Schwangerschaft oder Wachstumsphase nicht ausreichend. Die Aminosäure muss für eine gesunde Entwicklung also in genügender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Gleiches gilt ebenso für Erwachsene mit bestimmten Erkrankungen, wie beispielsweise Arterienverkalkung oder Bluthochdruck. Auch nach Unfällen oder bei körperlichem und seelischem Stress reicht die eigene Arginin-Produktion meist nicht aus.
Pflanzliche Lebensmittel, vor allem Nüsse, Sojabohnen und Buchweizen, enthalten sehr viel Arginin. Aber auch Schwein, Huhn und Fisch sind reich an der stickstoffhaltigen Aminosäure, wobei ich Schweinefleisch allerdings keinesfalls empfehle.

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