Börsen-Unweißheiten

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Weißheiten die keiner braucht! Oder doch!

Neulich hatte ich ein Streitgespräch über das Thema:
Was ist besser – Aktien oder deren Derivate? Oder besser- was risikoloser ist von Beiden. Ich bin seit ca 15 Jahren Hobby Börsianern und ich kann sagen, dass meine Risiko Trades zu 100 % in Aktien lagen. Ich möchte versuchen dieses Phänomen zu erklären.
Nachdem ich auf dem Höhepunkt der Telekom Aktie um 2000, auch auf Suggestion von Sommer und Eichel und dem ganzen Schwindelmanöver eingestiegen bin, habe ich schließlich 2002 entnervt bei 20,-€ verkauft.

telekom

Das gleiche passierte mir mit Buch.de. Mit Amazon etwa zur gleichen Zeit auf den Markt gekommen, glaubte keiner so richtig, dass eventuell Amazon das Rennen machen könnte. Ergebnis von Amazon im Chartbild.

amazon

Alle Tipps von sogenannten Experten orientierten sich in Richtung Buch.de !

Buchde

 

So habe ich mir gesagt, wenn schon auf die Schnauze fallen, dann durch eigenes Verschulden. Daraufhin bin ich tief in das Börsenwesen eingetaucht  und habe mich fortan mit Derivaten beschäftigt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Gewinne konnte ich ausbauen und Verluste habe ich minimiert. Wie das funktioniert, dass erkläre ich in einem extra Artikel. Aber soviel schon jetzt:
1. Lege einen Einlage Betrag fest z.B. 400,-€. Das hängt von Deinem Portemonnaie ab!
2. Lege Deine Strategie fest! Wenn Du der Meinung bist, dass der Dax fällt kaufe einen Short  !
3. Strategie sollte nicht orientierungslos sein sondern Trend Indikatoren wie MACD oder CCI Bollinger Band und Relative Stärke Index oder andere
einbeziehen! Durch die kurze Zeitspanne kannst Du sehr viel mit diesen Indikatoren anfangen.
4. Hebel so wählen, dass ein Ausstieg bei etwa 20% Verlust möglich ist.
4. Beispiel:
Dax liegt bei 8156 Basiswert ,den Basispreis zugleich KO Schwelle ,wähle ich bewusst mit 8250 mit einen Hebel von 86%. Das bedeutet das bei 1 % Dax Veränderung 86 % das Derivat verändert.
Der Short kostet 0,84,-€ * 476 = 400,- €
Ist meine Strategie richtig, dann habe ich bei 1 % fallenden Dax = 8084 Pkt schon 1,66 € für den Short erreicht *476 = 790 € = fast 100 % Gewinn.
Liege ich falsch, dann steige ich mit einem kleinen Verlust bei einem Stopp Loss bei 0,67 € aus.

Entspricht 476 * 0,67 = 319,-€ einem Verlust von 80,-€. Das ist durchaus zu verkraften!

Der Zeitraum meiner Trades ist fast immer sehr kurz. Beginnend von ein paar Stunden bis max 3 Tage!

Warum liege ich aber dann bei Aktien so daneben? Obwohl ich auch in diesem Bereich nichts dem Zufall überlassen habe, wie Kennzahlen hinzuziehen wie z.B. KGV oder Buchwert und Gewinnausschüttung usw. Mein größter Fehler war aber, dass ich mich auf sogenannte Experten verlassen habe. Wenn eine Empfehlung heraus gegeben wird, dann weiß ich nicht ist diese Manipuliert oder nicht? Nach dem Motto-„ Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“!

Conergy ist so ein Beispiel. Erst eine Meldung von 150 Mill Gewinnerwartung, dann plötzlich 4 Tage später eine Gewinnwarnung mit 150 Mill Verlust? Die Aktie schlug förmlich purzelbaum, kurz nach oben und dann der große Fall in die Bedeutungslosigkeit. Wenn das kein Betrug war, dann würde ich einen Besen essen.

Funkwerk AG ist ähnlich. Erst schön Stimmung machen von wegen Potential nach oben weil Aufträge aus Algerien, China und noch viele mehr! Nachdem viele eingestiegen sind kam dann die Meldung Auftrag weg Algerien und China. Nachtigall ick hör dir trappsen.

Jetzt könnten viele fragen, warum ich nicht mit Stopp Loss gearbeitet habe. Habe ich! Aber auch das wurde mir z. Teil zum Verhängnis. DialogSemi bei etwa 12 € gekauft mit Stopp Loss bei 10 €. Die Aktie fiel kurz unter 10 € um dann auf ca 18 € zu steigen!!!!!! Aber da hatte ich nichts mehr davon. Ich habe ja mit meinem Stopp Loss selber entschieden was da passierte. So habe ich dann ohne Stopp Loss weiter gehandelt.

Murphys Gesetz lautet :

„Whatever can go wrong will go wrong.“

(„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“)

 

Befindest Du Dich in einer Hausse, dann kannst Du nicht viel verkehrt machen. Aber wann befindest Du Dich in einer Hausse? Nicht nachdem der DAX  von 7100 im Juni 2011 auf 5100 im Oktober 2011 gefallen war. Später behaupten dann alle, dass 2012 ein Hausse Jahr werden musste!

Ich habe es nicht geklaubt und viel andere auch nicht. Ohne Namen zu nennen, aber einige Experten haben den DAX bis auf 3000 fallen gesehen. Und die Krise wird ja noch viel schlimmer!

Wir erwarten ja ohnehin die schlimmste Krise aller Zeiten?

Ihr Börsen Unwissenheit Experte

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